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Jahresschau

November 2018

 

 

"Neue Arbeiten der Ausstellungsgemeinschaft Neustadt"

 

Die Künstler zeigen in ihrer 39. Jahresausstellung Beispiele ihres kreativen Schaffens.

Erika Ammann zeigt großformatige schwarze Tuschezeichnungen von Spaniens Südküste und zwei farbintensive Landschaftsbilder. Klaus Ammann bringt zwei Objekte aus Fundstücken. Das eine: Ernst-meditativ (“Am Zedernwald”); das andere weist auf Herders Aufbruch aus Riga 1769 hin. Antje Burger ergänzt ihre klassische Aquarell-Kollektion neben Stillleben mit Varianten maritimer Motive. Angela Christiansen holt fantasievoll-geformte Figuren und Objekte aus ihrem Brennofen. Edith Günter war fasziniert von Wolkenformationen und hat sie in Aquarell und Pastell festgehalten. Ilka Koch stellt neben Mixedmedia kleine Skulpturen aus Beton und Metall vor. Ingrid Maschke überzeugt mit neuen Mischtechnik-Montagen in unterschiedlichen Endformaten.

 Hans-Jörg Schick verwandelt per Schweißkunst Nutz-Gegenstände in fantasievolle Kunst-Objekte. Gero Steffen zeigt mit seiner Kamera abstrahierte Wirklichkeiten jenseits fotorealistischer Abbildungen. Brunhild Steiner, seit diesem Jahr neues Mitglied der Ausstellungs-gemeinschaft, stellt sich mit abstrakt-expressionistischen Arbeiten in Acryl und Mischtechnik vor. Heiner Tonn zeigt in Öl und Aquarell Stillleben und neue Ansichten heimischer Hafenlandschaften. Jürgen Werner verfrachtet per Computer ein Beckmann-Gemälde und ein Neustädter Standbild in die Jetzt-Zeit.

 

Die Räume der Ausstellungsgemeinschaft finden Sie in der:

Stadtbücherei Neustadt in Holstein

 

Montag bis Donnerstag:

9:30 - 12:00 Uhr und 14:00 - 17:30 Uhr

Freitag:

9:30 - 12:30 Uhr und 14:00 - 18:30 Uhr

Samstag:

9:30 - 12:30 Uhr

"Magie des Wassers"

 

Magie des Wassers – im Doppelpack

Unter dem Titel “Magie des Wassers” beschäftigen sich zwei Holsteiner Künstler auf verschiedene Weise mit dem Thema Wasser. Wie nähert man sich als Maler einem solchen Thema? “Ich hatte mir großformatige Papiere aufgespannt”, sagt Friderike Bielfeld, “und ließ zunächst einmal Gesten und Gedanken freien Lauf.” Mit stark verdünnter Aquarellfarbe findet dann bei ihr das fließende Element durch Pinselstriche und Neigung des Papiers seinen Weg – ergänzt und akzentuiert durch Tinte, verdünnte Acrylfarben und Collagetechniken. “In meinen großflächigen Aquarellen”, fasst Friderike Bielfeld zusammen, “geht es mir um das Fließende, die sprühende Kraft, die große Vielfalt an Formen und Farben des Wassers.”

Als eine Art Dialog zu den Gemälden verstehen sich die Schwarzweiß-Fotos von Volker Bielfeld, der sich mit der Digital-Kamera dem Sujet nähert. Auf zahlreichen Auslandsreisen standen Wasserfälle ganz oben auf seiner fotografischen To-do-Liste. Volker Bielfeld ist fasziniert von dem “rauschenden und spritzenden Wasser mit dem strahlenden Weiß der Gischt und der Schnelligkeit des Herabfallens – fotografisch jedes Mal eine Herausforderung.” Festgehalten hat er die Sturzfluten mit langen Belichtungszeiten als weiche semi-transparente Schleier oder mit extrem kurzen Verschlusszeiten als  Tropfen und Spritzer, die in der Luft zu stehen scheinen. “Wasser hat keine Farbe,” sagen die beiden Künstler aus Bad Oldesloe, “kann aber alle Farben haben.”

Die Räume der Ausstellungsgemeinschaft finden Sie in der:

Stadtbücherei Neustadt in Holstein

 

Montag bis Donnerstag:

9:30 - 12:00 Uhr und 14:00 - 17:30 Uhr

Freitag:

9:30 - 12:30 Uhr und 14:00 - 18:30 Uhr

Samstag:

9:30 - 12:30 Uhr

Friderike und Volker Bielfeld

September 2018

Sheela Jeansch

Juli 2018

 

 

"bodytalk"

 

Auf den ersten Blick wirken die Arbeiten von Sheela Jaensch aus Lübeck plakativ und filigran zugleich. Da wechseln hochformatige

figurative Objekte mit Collage- Arrangements im Querformat, beide “besetzt” mit einer Vielzahl filigraner Strukturen und Farbfelder.

Grundform ist immer wieder

- mehr oder weniger deutlich erkennbar

- der Frauenkörper. In

der Komposition ihrer Bilder ist so etwas wie ein Leitmotiv zuerkennen. Die Künstlerin verdeutlicht: “Der Mensch im Raster seiner Körperlichkeit, mit seinen eigenen Mustern und Normen im Kontext einer energetisch lebendigen Umwelt.”

Sheela Jaensch malt (Acryl) und collagiert auf Fallschirmseide oder Jeans-Stoffen, die sie zuvor mit der Nähmaschine bearbeitet hat. So durchziehen kräftige Nähte ihre Kompositionen, strukturieren sie und verbinden die auf Holzplatten gezogenen Material-Montagen zu

“einem plastisch-haptischen Gesamtbild”.Die lebendige Umwelt ihrer Figuren und deren kommunikative Prozesse finden sich als

Wortfetzen- und Buchstaben-Collagen aus aktuellen Printmedien wieder. Ein interessantes Feld versteckter Botschaften.

 

 

Die Räume der Ausstellungsgemeinschaft finden Sie in der:

Stadtbücherei Neustadt in Holstein

 

Montag bis Donnerstag:

9:30 - 12:00 Uhr und 14:00 - 17:30 Uhr

Freitag:

9:30 - 12:30 Uhr und 14:00 - 18:30 Uhr

Samstag:

9:30 - 12:30 Uhr

Martina Feldmann

 

"Theatralische Verkleidung - Kostüme"

 

Wie entstehen Theater-Kostüme? Zunächst kommen sie bei Martina Feldmann zweidimensional auf DIN A3 daher, als zarte Blei- und Buntstiftzeichnungen, etwas kräftiger auch in Filzstiftkonturen und Acrylfarben. Aber dann wird es dreidimensional: Maß-geschneiderte Figurinen geben einen ersten Eindruck von der figürlichen Kostüm-wirkung der Darsteller. Dann beginnen die Theater-proben mit Originalkostümen. Jetzt zeigt sich, ob sie in das gesamte Bild und Konzept der Inszenierung passen. “Da kann es schon mal vorkommen” sagt Martina Feldmann, “dass die Kostüme später ganz anders aussehen als die Figurinen.” Änderungen sind auf der Proben-bühne an der Tagesordnung. Während die diplomierte Kostümbildnerin bei den Neuen Eutiner Festspielen dafür sorgt, dass der

jeweils aktuelle Kostüm-Fundus up to date ist, kann und konnte Martina Feldmann ihrer Fantasie bei der Ausstattung der Darsteller in der Oper “La Traviata” und dem Musical “My Fair Lady” (aktueller Eutiner Spielplan) freien Lauf lassen. Aber nicht nur dort. Auf zahlreichen Theater- und Opernbühnen zeigen seit 1983 fantasievolle Kostümgestaltungen ihre Hand-schrift. Schon als Kind hatte Martina Feldmann “den Wunsch, mit Stoff zu arbeiten, eigene Entwürfe umzusetzen – möglichst freie Entwürfe, die ich zeichnete, aber auch gern im Kleinen für Puppen umsetzte.” Aus der frühen Vorliebe fürs “Verkleiden” wurde eine handfeste Berufsperspektive: “Die einzige Möglichkeit, so arbeiten zu dürfen, sah ich am Theater!” Die Ausstellung zeigt Beispiele ihres Schaffens.

 

 

 

Die Räume der Ausstellungsgemeinschaft finden Sie in der:

Stadtbücherei Neustadt in Holstein

 

Montag bis Donnerstag:

9:30 - 12:00 Uhr und 14:00 - 17:30 Uhr

Freitag:

9:30 - 12:30 Uhr und 14:00 - 18:30 Uhr

Samstag:

9:30 - 12:30 Uhr

© Ausstellungsgemeinschaft Neustadt in Holstein